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Innerhalb aller Schulferien werden Freizeiten für Kinder und Jugendliche mit Behinderung angeboten. Die Erwachsenenfreizeiten finden außerhalb der Schulferien statt. Über das ganze Jahr hinweg verteilt werden zusätzliche Termine für Kinder-, Jugend- und Erwachsenenwochenenden angeboten. Die Freizeiten und Wochenenden der Jugendlichen und Erwachsenen finden grundsätzlich mit Übernachtungsmöglichkeiten statt. Jedem Teilnehmer bleibt es natürlich offen, ob er die Übernachtungsmöglichkeit nutzen möchte oder nicht. Während den Freizeiten werden die Teilnehmer vollständig verpflegt.

 

Allgemeiner Ablauf
Die Gruppenfreizeiten bestehen meistens aus acht bis zwölf Menschen mit Behinderung verschiedener Art und finden hauptsächlich in den Ferien statt. Dabei werden die Angebote zusätzlich in Altersgruppen gegliedert. Die wöchentlichen Gruppenfreizeiten werden mit unterschiedlichen Themen (z.B. Fluch der Karibik, Dschungel…) und Freizeitaktivitäten vorbereitet. Zu den Freizeitangeboten gehören Ausflüge ins Schwimmbad, Zoobesuche und Stadtbummel etc. Ebenfalls gibt es Bastelangebote sowie Spiele rund um das Freizeitthema.
Die Vorbereitung beinhaltet ebenfalls auch die Organisation der Betreuung, Versorgung, Medikamentenausgabe und Verpflegung. Während der Freizeiten gehört es zu den Aufgaben, für die seelische Unterstützung zu sorgen, auf die Körperhygiene zu achten (duschen, waschen, wickeln, Zähne putzen, auf die Toilette bringen) und gemeinsam mit den Teilnehmern eine Atmosphäre der Geborgenheit und des Vertrauens zu schaffen.
Zu den Interventionsmaßnahmen zählt neben der Planung und Organisation der Freizeiten, auch die Mitbestimmung der Aktivitäten mit den Gruppenmitgliedern. Bei der Vorbereitung wird vor allem darauf geachtet, dem Teilnehmer gerecht zu werden. Dabei wird in der Gruppe jeder Einzelne berücksichtigt und zusammen entschieden, welche Freizeitaktivitäten sie gerne durchführen würden. Des Weiteren findet in den Freizeiten ein Spielkreis statt. Der Spielkreis erstreckt sich über gemeinsames Singen und Tanzen bis hin zu Spielen, Fragen, Hinführung zum Thema. Danach folgen meist Geschichten zu dem Freizeitthema. Es werden auch pädagogische Theaterstücke und Spiele für die Gesamtförderung des Menschen mit Behinderung angeboten.  Nach dem Spielkreis werden die Besucher oft in verschiedene Gruppen eingeteilt, da durch die verschiedenen Arten der Behinderungen bestimmte Aktivitäten besser durchgeführt werden können. Menschen mit leichter Einschränkung können dadurch anderweitig gefördert werden, wie Menschen mit schwererer Einschränkung. Es wird darauf geachtet, jedem individuellen Bedarf bestmöglich gerecht zu werden.

Das Gruppenteam muss hierbei genaue Planung und Organisation durchführen. Wir sehen uns hierbei als Begleiterin und nicht als „Er-Zieherin“ behinderter Menschen, die an ihnen ziehen und zerren. Wir fühlen uns als Partnerin von Menschen mit Behinderung, deren natürlicher Neugierde und Lernverhalten es ganzheitlich zu unterstützen gilt.

Für weitere Informationen steht Ihnen Frau Strauß gerne zur Verfügung.

Bei Fragen bezüglich der Kosten und Abrechnung wenden Sie sich an Frau Fetzer.